Aktivkohle-Terminologie

Allgemeine Begriffe rund um Aktivkohle

Adsorptionseigenschaften von Aktivkohle

Die Wirksamkeit von Aktivkohle wird als die Menge einer bestimmten getesteten Chemikalie ausgedrückt, die sie pro Gewichtseinheit adsorbiert. Die folgenden Chemikalien werden üblicherweise verwendet:

Tetrachlorkohlenstoff: Wird hauptsächlich zum Testen von Aktivkohle verwendet, die bei der Luft- und Gasreinigung zum Einsatz kommt. Die Adsorption von Tetrachlorkohlenstoff wird als CTC-Aktivität (%) bezeichnet.

Jod: Wird hauptsächlich zum Testen von Aktivkohle verwendet, die bei der Wasseraufbereitung zum Einsatz kommt, und wird als Jodzahl (mg/g) Aktivkohle bezeichnet.

JACOBI-AQUASORB-1000

Physikalische Eigenschaften von Aktivkohle

Härte: Gibt die Widerstandsfähigkeit der Aktivkohle gegen Abrieb an. Je härter die Aktivkohle ist, desto besser hält sie der Handhabung und Verwendung stand, ohne in kleinere Stücke zu zerfallen. Tatsächlich werden dadurch die Verluste minimiert. Aktivkohle auf Kokosnussbasis verfügt über eine einzigartige Härte von 98–99 %, wodurch sie sich ideal für eine breite Palette von Anwendungen eignet.

Asche: Der anorganische und inerte Inhalt von Aktivkohle, der nicht nutzbar ist. Es stammt aus Rohstoffen und der maximale Aschegehalt sollte idealerweise 5 % nicht überschreiten.

Extrudierte Aktivkohle

Schüttdichte: Gewicht eines Liters Aktivkohle (g/Liter). Dies hängt vom Rohstoff, dem Produktionsprozess und dem Aktivierungsprozess ab. Aktivkohle auf Holzbasis hat eine geringere Dichte als Aktivkohle auf Kohlebasis.

Feuchtigkeit: Der Wassergehalt der Aktivkohle. Die Standardtestmethode (ASTM D2867) zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts besteht in der Messung des Gewichtsverlusts nach dem Erhitzen der Aktivkohle auf 150 °C und anschließendem 3-stündigen Trocknen bis zur Gewichtskonstanz.

Maschenweite: Die Größe der körnigen Aktivkohle wird durch die Maschenweite bzw. Siebgröße ausgedrückt. Die Probe wird durch eine Reihe von Sieben mit einer festen Weite zwischen den Drähten geschüttelt, um die Maschenweite zu bestimmen. Beispielsweise bedeutet eine Maschenweite von 8 x 30, dass die meisten Körnchen nicht durch 30 Maschen (0,60 mm) passen und daher größer sind, und die meisten Körnchen passen durch 8 Maschen (2,36 mm) und sind daher kleiner als 2,36 mm.